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Unternehmensachen über Technische JEDEC-Matrixschalen für thermische Stabilität und hochpräzise Automatisierung

Technische JEDEC-Matrixschalen für thermische Stabilität und hochpräzise Automatisierung

2026-03-17

Brennzeit und Materialkriechbeständigkeit
Gemäß JEDEC-Standards müssen brennbare Trays 48 Stunden kontinuierliches Brennen ohne Verletzung der Maßtoleranzen überstehen. In der Praxis wird das Brennen oft bei 125°C durchgeführt, um Feuchtigkeit aus MSL-Komponenten zu entfernen. Die Wahl eines Trays allein aufgrund einer Temperatur ist jedoch nicht ausreichend. Unsere Ingenieure bevorzugen Materialien wie modifiziertes Polyethylenimin (PEI) oder MPPO aufgrund ihrer hohen Glasübergangstemperaturen (Tg). Diese Materialien widerstehen "Kriechen" – einer langsamen, permanenten Verformung unter thermischer Belastung – und stellen sicher, dass das Tray seine Ebenheitstoleranz von 0,76 mm auch nach mehreren Zyklen beibehält und so Verklemmungen in automatisierten Aufzugmechanismen verhindert.


Thermische Hysterese und CTE-Management
Wiederholte thermische Zyklen verursachen thermische Hysterese, was zu kumulativem Schrumpfen führt, das die Komponententaschen verstellen kann. Unser Ingenieurteam optimiert den linearen Wärmeausdehnungskoeffizienten (CTE) durch den Einsatz spezieller Kohlefaser- oder Kohlepulverfüllstoffe. Dies bietet ein strukturelles "Skelett", das den Abstand des Trays über seine Grundfläche von 322,6 x 136 mm stabilisiert. Durch die Minimierung des Schrumpfens stellen wir die präzisen X-Y-Positionsbezugspunkte sicher, die für den fehlerfreien Betrieb von Hochgeschwindigkeits-Pick-and-Place-Düsen erforderlich sind.


Präzisionsanpassung: Taschengometrie und DFM-Logik
Während JEDEC die äußere Hülle definiert, ist die innere Taschengometrie gerätespezifisch. Ein "Einheitsgrößen-Ansatz" birgt das Risiko von "Keilen" der Komponenten oder Beschädigung der Anschlüsse. Die erfahrenen Ingenieure von Hiner-pack bieten fachmännische Anpassung:
Für QFP-Gehäuse:
Erhöhte Sockel und umlaufende Zaunstrukturen sind so konzipiert, dass sie den Gehäusekörper stützen und sichern, die Anschlüsse schweben lassen und verhindern, dass sie die Tray-Oberfläche berühren. Dies hilft, das Risiko von Anschlussverformungen zu reduzieren und eine stabile Handhabung bei automatisierten Pick-and-Place-Prozessen zu gewährleisten.

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Für BGA-Gehäuse:
Oft werden umkehrbare Tray-Designs angeboten, die es ermöglichen, Komponenten in beiden Ausrichtungen zu platzieren. Dies ermöglicht eine bequeme Inspektion der Lotkugeln (z. B. AOI-Inspektion) und bietet gleichzeitig ausreichend Freiraum unter dem Kugelfeld, um mechanische Belastungen zu vermeiden.

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Für QFN-Gehäuse:
Typischerweise wird eine Kombination aus Bodenstütze und Seitenwandpositionierung verwendet. Da QFN-Gehäuse keine hervorstehenden Anschlüsse haben, kann der Gehäusekörper direkt von unten gestützt werden, während präzise gestaltete Hohlraumabmessungen und Seitenwände eine Bewegung oder Drehung der Komponente während des Transports und der automatisierten Handhabung verhindern.

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Optimierte Taschenfreiheit:
Der Abstand zwischen Tasche und Bauteil wird sorgfältig unter Berücksichtigung der Maßtoleranzen und der Unterschiede in den Wärmeausdehnungskoeffizienten (CTE) zwischen dem IC-Gehäuse und dem Tray-Material berechnet. Dies stellt sicher, dass die Komponenten sicher positioniert bleiben, ohne zu kleben, sich zu überlappen oder sich während des Transports, der Lagerung oder bei Temperaturschwankungen zu drehen.


Im Gegensatz zu generischen Standardträgern sind professionelle JEDEC-Trays in der Regel mit Taschengometrien ausgestattet, die auf spezifische Gerätegehäuse zugeschnitten sind.

Unser Ingenieurteam berechnet sorgfältig den Abstand zwischen Tasche und Bauteil, um eine Bewegung oder Drehung der Komponente während des Transports und der automatisierten Handhabung zu verhindern. Dies ist besonders wichtig, da IC-Gehäuse und Tray-Polymere unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizienten (CTE) aufweisen.

Durch die Optimierung der Tascheabmessungen und Rückhaltemechanismen stellen Hiner-pack-Trays sicher, dass die Bauteile sicher sitzen, auch wenn sich das Tray beim Brennen oder bei Temperaturschwankungen ausdehnt. Im Gegensatz dazu sind generische Trays ohne gerätespezifische Positionierungsstrukturen unter thermischen Bedingungen anfälliger für Komponentenbewegungen oder mechanische Belastungen.


Der Hiner-pack Engineering-Vorteil
Wir sind mehr als nur ein Hersteller, wir sind ein Engineering-Partner, der die Nuancen der Automatisierung versteht:

Materialvielfalt: Von kostengünstigen technischen Kunststoffen für den Versand bis hin zu Hochleistungspolymeren für das Brennen bei 180°C. Ob Sie leitfähige (schwarze) Trays mit Kohlefasern für permanente ESD-Sicherheit oder antistatische (farbige) ABS-Trays für nicht brennbaren Transport benötigen, wir liefern die spezifische Harzmischung – einschließlich proprietärer Pulver für Dimensionsstabilität –, die den einzigartigen Anforderungen Ihrer Anwendung entspricht.
Ausrichtungsgenauigkeit: Unsere Trays verfügen über die standardmäßige 45-Grad-Fase für Pin 1 und geformte, gezahnte Merkmale für die mechanische Ausrichtung.
Stapelintegrität: Präzise gefertigte Verriegelungsmerkmale sorgen für stabile Stapel während der WIP-, Versand- und Lagerung in Vakuumbeuteln mit Feuchtigkeitsbarriere.